Geschichtliche Entwicklung der Liedertafel


Der Chor wurde am 25. Januar 1934 gegründet, nachdem der Hauptlehrer Karl Duschl, aus dem Bayerischen Wald kommend, an die Volksschule Gerzen berufen wurde. Dieser Mann hatte alle erforderlichen Fähigkeiten, um einen Gesangsverein zu gründen, welcher sich Liedertafel nannte. Er selbst übernahm die Arbeit als Dirigent und zugleich die des 1. Vorstandes. Unter ständigem Anstieg der aktiven Sängerschar leitete Herr Duschl bis 1950 erfolgreich den Chor.

Die darauffolgenden Chorleiter und Dirigenten waren Erwin Hoffnauer (1950-1952), Rudolf Liebl (1952-1953), Rudolf Schwab (1953-1954), Paul Robold (1954-1957), Dieter Hillebrand (1962-1966) Wolfgang Hillebrand (1968-2010), Sabine Mifka-Rembeck (2010-2018).

Bei den vielen abwechslungsreichen Konzerten, welche oft gemeinsam mit namhaften Künstlern und Solisten gestaltet wurden, konnten große Erfolge und ein großes Ansehen beim Publikum erreicht werden. Letztendlich wurden viele Aufführungen durch Solisten geprägt, die aus der Liedertafel Gerzen selbst entstammen. Hier waren es Rudolf und Nikolaus Hillebrand, welche durch die breite Zustimmung des Publikums in vielen Jahren die Konzerte der Liedertafel bereicherten. Nikolaus Hillebrand war es auch, der nicht nur selbst zum Gelingen der Konzertabende beigetragen hat, sondern der auch durch seine Vermittlung weitere bekannte Solisten nach Gerzen verpflichten konnte. So war es möglich hochwertige Musik wie Operetten und Opernausschnitte auch in ländlicher Gegend mit großem Erfolg aufzuführen. 

Neben der klassischen Konzerttätigkeit kam es auch zu Aufführungen bei verschiedensten kirchlichen Anlässen. So gehörten Weihnachtskonzerte ebenso auf das Programm wie Passions- und Marienkonzerte. Damit wurde durch die Liedertafel Gerzen über all die Jahre ihres Bestehens ein umfangreiches Liedgut verschiedener Musikgattungen gepflegt. Dies wurde bereits durch den vom Dirigenten Paul Robold eigens für die Gerzener Liedertafel komponierten und gewidmeten Sängerspruch belegt:

 

"Wo träumend die Vils sich ins Tal ergießt,

in ihren Auen manch'  Blümlein sprießt,

da pflegen muntere Sänger das Deutsche Lied"

 



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